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Dienstag, 28. Juni 2022 (9:15-12:30Uhr)

Volkshaus, Zürich

Kosten: CHF 270 (inkl. Kursunterlagen, Pausenverpflegung)
HINWEIS: Gemäss Art. 51a BVG kommen die jeweiligen Pensionskassen für die Aus- und Weiterbildung ihrer Stiftungsrätinnen und Stiftungsräte auf.

Die PK-Netz Weiterbildung beginnt mit einem Referat von Jürg Brechbühl, ehem. Direktor des Bundesamtes für Sozialversicherungen (BSV) zum Thema «Was macht die berufliche Vorsorge zu einer Sozialversicherung? » Mit der Rückbesinnung auf die Grundidee der 2. Säule kommen wichtige Fragen zu den Themen Solidarität und kollektives Absichern von Risiken aufs Tapet. Die Teilnehmenden schärfen ihr Profil und können mithilfe dieser Perspektive lernen, wie sie Entscheide im Interesse der Versicherten treffen können.

Im überobligatorischen Bereich der 2. Säule sind schon länger Individualisierungstendenzen zu beobachten. Sei es mit der generellen Pluralisierung von Vorsorgeplänen, vermehrten Wahlmöglichkeiten für Versicherte beim Sparprozess – früher sparen, mehr sparen, 1e-Pläne etc. -, aber auch bei den Leistungen. Jorge Serra, PK-Netz Vize-Präsident referiert zum Thema «Individualisierung versus Solidarität in der 2. Säule» und spricht fragwürdige Trends an.

Im Anschluss findet eine Diskussionsrunde mit vier arbeitnehmerseitigen Stiftungsrätinnen und Stiftungsräten statt, um anhand von konkreten Beispielen auszuloten, welche Trends und Massnahmen im Interesse der Versicherten sind und sozialpolitisch Sinn ergeben. Ziel ist eine Sensibilisierung der Teilnehmenden für das Spannungsverhältnis zwischen Individualisierung – Wahlmöglichkeiten können je nach dem sehr wohl im Interesse der einzelnen Versicherten sein – und dem Solidaritätsgedanken und den Vorteilen des Versichertenkollektivs, auf denen die Risikoabdeckung der beruflichen Vorsorge fusst. Klar ist: Eine schleichende Entsolidarisierung muss auf jeden Fall verhindert werden, deswegen gehen wir dieser Sache auf den Grund.

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