Über das PK-Netz

Weiterbildung, Vernetzung und Information für ArbeitnehmervertreterInnen in Stiftungsräten

Nirgendwo verfügen die Arbeitnehmenden theoretisch über mehr gesetzliche Mitspracherechte als in der beruflichen Vorsorge. Die höchsten Organe aller Schweizer Pensionskassen sind streng paritätisch von Vertretern der Arbeitgeber und der versicherten Arbeitnehmenden organisiert. Diese Parität ist zum Teil auch mit Problemen verbunden, gerade da es sich bei der beruflichen Vorsorge um ein äusserst komplexes Themenfeld handelt. Hinzu kommt das schwierige politische und wirtschaftliche Umfeld, in der sich die berufliche Vorsorge bewegt.

Ausbildung, Information und Austausch unter den Stiftungsrätinnen und Stiftungsräten sind deshalb unerlässliche Voraussetzungen für eine funktionierende paritätische Verwaltung der Vorsorgegelder. Das PK-Netz richtet seine Weiterbildung konsequent auf die Abrbeitnehmervertretung in den Vorsorgekassen aus. Das PK-Netz stärkt die Parität und vernetzt die Arbeitnehmerdelegierten in den Organen der Pensionskassen. Mit Bildungsveranstaltungen, einem regelmässig erscheinenden Newsletter und einer Internetplattform sowie mit Thementagungen weden Mitglieder von Stiftungsräten und Vorsorgekommissionen angesprochen.

Das PK-Netz wurde 2010 anlässlich einer Gründungsversammlung formell als Verein konstituiert. Getragen wird es heute von 16 Schweizer Arbeitnehmendenverbänden. Die Mitgliederverbände repräsentieren gemeinsam rund 530’000 Mitglieder und machen das PK-Netz damit zum wichtigsten Netzwerk der Arbeitnehmerschaft in der beruflichen Vorsorge. Gleichzeitig ist das PK-Netz ein weiteres Beispiel erfolgreicher gewerkschafts- und verbandsübergreifender Zusammenarbeit. Mit der Vereinsgründung bekam das PK-Netz eine eigene Rechtsform und bezieht in sozialpolitischen Fragen auch aktiv Stellung.

 

Tätigkeitsbericht 2018

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