Lade Veranstaltungen

 

Sammelstiftung.bildDie Zahl der betrieblichen Kassen sinkt von Jahr zu Jahr. Zwischen 2009 und 2016 ist die Anzahl der Vorsorgeeinrichtungen um rund 27 % gesunken (gem. PK-Statistik 2016: von 2351 auf 1713). Alle Beobachter sind sich einig: Dieser Trend setzt sich fort. Immer mehr kleine und mittlere betriebliche Kassen wechseln zu einer Sammel- oder Gemeinschaftsstiftung.

Es gibt Fälle, wo kerngesunde Kassen schlecht geredet werden – und die Kasse für die Angestellten an eine teure Vollversicherung verkauft oder zu schlechten Konditionen in eine Sammelstiftung angeschlossen wird. Ein falscher oder unüberlegter Entscheid kann die versicherten Leistungen der Angestellten deutlich verschlechtern.

Die Gründe sind unterschiedlich: Tiefere Verzinsung des Alterskapitals, Abzweigung privater Gewinne (Aktionäre), hohe Maklerkosten oder exorbitante Verwaltungskosten. Die Schweizer Pensionskassenlandschaft besteht zum überwiegenden Teil aus „fairen“ Akteuren. Viele Pensionskassen sind Stiftungen, bei denen keine Anreize oder Möglichkeiten bestehen, Gelder der Versicherten abzuzweigen – Gewinne verbleiben ausschliesslich für die Versicherten. Leider stehen diesen Pensionskassen viele schwarze Schafe gegenüber – und die sind leider keine Ausnahme.

Oft ist nicht transparent, in welchem Auftrag ein sich als «neutral» bezeichnender Vermittler (Brokern und Maklern) handelt oder in welcher Abhängigkeit er steht. Ebenso wenig transparent sind die Absichten der Arbeitgeber. Häufig sind diese nicht mehr bereit, sich mit der komplexen Thematik auseinander zu setzen und lassen sich deshalb auf eine günstigere und somit schlechtere Vorsorgelösung für die Angestellten ein – was wiederum die Vermittler freut, deren Provisionen dadurch steigen.

 

Anmeldung

Sammelstiftung

Aber nicht bei jeder kleinen oder mittleren Vorsorgeeinrichtung macht ein Alleingang Sinn.

Das Umfeld und somit die Anforderungen an die Pensionskassen sind komplexer geworden.

Gewisse Kassen lassen sich nicht mehr effizient führen – was nicht im Interesse der Versicherten ist.

  • Welches sind also die richtigen Entscheidungen für den Stiftungsrat, die Vorsorgekommission oder die Personalkommission?
  • Welche Fragen stellen sich und was muss bei einer Verhandlung über einen Wechsel bzw. dessen Umsetzung beachtet werden?
  • Welche Pensionskassen kommen in Frage? Um welche Angebote muss ein weiter Bogen gemacht werden?

Das PK-Netz unterstützt die Arbeitnehmervertretungen und die Arbeitnehmerverbände bei dieser schwierigen Entscheidung. Mit Experten aus der Branche, Anbietern und Vertretern der Angestellten werden die Vor- und Nachteile der verschiedenen Möglichkeiten, die die Arbeitnehmervertretungen haben, diskutiert.

Oft geht zudem vergessen, dass ein Vorsorgeeinrichtungswechsel nur mit dem Einverständnis des Personals möglich ist. (BVG Art. 11 Abs. 2 – 3 und Mitwirkungsgesetz Art. 10 Ziffer d).

 

Nutzen wir dieses Mitspracherecht, genau hinschauen lohnt sich – es geht um unsere Rente!

 

Referenten

  • Sabino Di Mambro

Stv. Geschäftsführer der REVOR Sammelstiftung, Mitglied der Kommission Aus- und Weiterbildung des Pensionskassenverbandes ASIP

  • Sergio Bortolin

Geschäftsführer der Pensionskasse ASGA, Präsident der inter-pension (Verband der Sammel- und Gemeinschaftsstiftungen)

  • Urban Hodel

Geschäftsführender Sekretär PK-Netz (die BVG-Plattform der Arbeitnehmenden)

 

Datum und Ort

Donnerstag 27.09.2018

13.15 -16.30

>> Veranstaltungsort noch offen – wird bald kommuniziert <<

 

Anmeldung

 

 

Kosten

CHF 180.- (Die Veranstaltungsgebühr wird nur in Rechnung gestellt, wenn diese als Weiterbildung bei der Pensionskasse verrechnet werden kann. Vertreter der PK-Netz Mitgliederverbände können sich kostenlos anmelden.)