Es kam nicht unerwartet. Schon früh im 2018 hat sich eine Korrektur der Aktienbewertung abgezeichnet. Dass die Bewertung Ende 2018 noch so tief sinken würde, damit hat kaum jemand gerechnet – zumal das konjunkturelle und geldpolitische Umfeld immer noch sehr aktienfreundlich ist. Minus rund 3,5% im Durchschnitt: Dieser Dämpfer wird uns im 2019 zwangsläufig im Nacken sitzen, auch wenn die Börsentafel im 2019 bereits wieder deutlich nach oben zeigen.

 

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Die UBS schreibt:

„2018 war ein volatiles Anlagejahr – wir be nden uns in einem fortgeschrittenen Wirtscha szyklus. Zwar nahm der Zyklus im Vergleich zu vorherigen relativ langsam an Fahrt auf und hat schon ein hohes Alter erreicht, doch das Wirt-scha swachstum el phasenweise eher bescheiden aus. So ist die Geldpolitik wohl auf dem Weg der Norma­ lisierung, aber insgesamt betrachtet immer noch recht locker. Dies unterstützte die Konjunktur in den letzten Jahren. Aber vor allem die geopolitischen Risiken häu en sich mit dem Handelsstreit zwischen China und den USA, den Brexit­Verhandlungen zwischen Grossbritannien und der EU und weiteren Ereignissen. Dies löste Unsicherheit an den Finanzmärkten aus, insbesondere in den letzten drei Monaten. Zuletzt widerspiegelte sich diese Unsicher-heit auch in verschiedenen Datenpunkten, die hinter den Erwartungen zurückblieben. Die meisten Anlageklassen beendeten das Jahr negativ und auch die Pensionskassen in unserem Sample verbuchten die schlechteste Performance seit der Finanzkrise.“

 

Anlageklassen

Die monatliche Performance der einzelnen Anlageklassen war im Jahr 2018 grösseren Schwankungen ausgesetzt. Der Dezember war für die Aktien der schlechteste Monat: Schweizer Aktien erzielten –6,76% und Fremdwährungs­aktien –7,57%. Auch Hedge Funds lieferten ihren schlechtesten Ertrag des Jahres mit 2,29%. Für die Schweizer Anleihen war der Dezember hingegen der beste Monat des letzten Jahres mit geringen 0,8%; damit waren sie in diesem Monat die beste Anlageklasse. Fremdwährungs­anleihen waren mit –0,03% fast unsichtbar. Immobilien lieferten mit 0,37 einen leicht positiven Beitrag. Für das Gesamtjahr bildeten auch Aktien das Schlusslicht mit –9,43% (CH) und 9,23% (Ausland). Obligationen in Fremdwährungen lieferten mit –1,65% ebenfalls eine negative Gesamtrendite 2018. Die anderen Anlageklassen, CHF ­Anleihen, Immobilien und Hedge Funds, trugen mit je 0,13%, 2,68% und 1,08% positiv zum Jahresergebnis bei.

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